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Geschichte des Ortsteiles Schafstädt

Der Ort Schafstädt wird das erste Mal im Hersfelder Zehntverzeichnis (830/850) als „Scabstedi“ genannt.

Er war eine Niederlassung germanischer Schafzüchter, welche Angehörige des germanischen Stammes der Hermuden waren. Der Ortsname setzt sich zusammen aus dem germanischen Namen „Skap“  (Schaf) und „scab“ (Stätte) – eine für „Schafe“ günstige „Stätte“.

 

An einer Handelsstraße entwickelte sich der Ort zur Stadt – an welche im Jahr 1558 das Stadtrecht verliehen wurde.

 

Im Jahr 1875 wird die neue Kirche eingeweiht und 1882 die „August-Meisel-Stiftung“ gegründet.

 

Mit der Inbetriebnahme der Bahnstrecke Merseburg-Lauchstädt-Schafstädt im Jahre 1896 erlebt der Ort einen wirtschaftlichen Aufschwung. Durch die gute Qualität der Böden im Bereich der Querfurter Platte entwickelte sich in Schafstädt die Landwirtschaft bis in die Gegenwart als prägender Wirtschaftsfaktor.

 

Zahlreiche Investitionen wurden in den zurückliegenden Jahren zur Stärkung der Infrastruktur getätigt.

Im Jahr 1998 konnte eine moderne „Drei-Felder-Sporthalle“ eingeweiht werden.

In den Jahren 2001/2002 entstand ein modernes Alten- und Pflegeheim mit 60 Plätzen und von 2004-2006 entstanden im ehemaligen Gutshaus moderne Wohnungen für altersgerechtes Wohnen.

 

Im Jahr 2005 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt. Viele Straßen und Plätze wurden nach Beendigung von Kanalbauarbeiten grundhaft ausgebaut und neu gestaltet.

 

Im Jahr 2010 wurde ein neuer Sanitärtrakt für die Kegelbahn übergeben.

 

Der Ort Schafstädt verfügt über mehrere Handelseinrichtungen, kleinere Geschäfte, eine Kindertagesstätte, einen Hort, eine Grundschule, ein Ärztehaus, eine Apotheke und mittelständische Betriebe.

Der Ort besitzt eine direkte Anbindung an die im Jahr 2009 fertiggestellte Süd-Harz-Autobahn A 38.