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Delitz am Berge

Sportlerheim Delitz am Berge - Lauchstädter Straße 59

Lauchstädter Straße 82
06246 Bad Lauchstädt OT Delitz am Berge

Mobiltelefon (0177) 3 50 18 05 Ortsbürgermeister Herr Homann

Öffnungszeiten:
nach vorheriger Bekanntmachung

 

Ortsteil:          Delitz am Berge

 

Ortsbürgermeister: Jörg Homann
Büro des Ortsbürgermeisters: Lauchstädter Straße 82
Bürgersprechstunde: jeden 1. Mittwoch im Monat von 16:30 bis 18:00 Uhr

 

 

Delitz am Berge liegt am nordöstlichen Rand der Querfurter Platte an einer Anhöhe (125 m ü. NN). Die ausgeräumte Feldflur, welche nordöstlich ins Saaletal abfällt, umgibt ganz Delitz. Der Ort wurde bereits um 989 im Hersfelder Zehntverzeichnis erwähnt.

 

Auf einer Landkarte des 11. Jahrhunderts ist Delitz im Hosgau verzeichnet. Das Hosgau war das westlich der Saale gelegene Gebiet des Hochstifts Merseburg, das Anfang des 9. Jahrhunderts wieder germanisches Siedlungsgebiet wurde. Zu dieser Zeit bildete die Saale die Grenze zwischen Germanen und den Wenden.

 

Delitz entstand durch die Ansiedlung slawischer Ackerbauern. Eine Erwähnung erfolgte 1145 in einer Urkunde des Hochstifts Naumburg unter dem Namen „Delze“. Der slawische Ursprung ist unverkennbar.

 

Im 12. Jahrhundert wurde die romanische Kirche als Wehrkirche erbaut. Sie steht mit ihrem großen Pfarrhaus auf einer Anhöhe am Ortseingang. Die Kirche ist das älteste Gebäude des Ortes. Der angrenzende Friedhof und der Busch- und Baumgürtel um dieses Ensemble bildet die Eigenständigkeit und die Abgrenzung zur Ortschaft.

 

In der Folgezeit wechselte das Dorf wiederholt seine Besitzer. In Delitz am Berge wurde erst 1542 die Reformation der Kirche verfügt.

 

Während des 30-jährigen Krieges plünderten und verwüsteten durchziehende Landsknechte wiederholt den Ort.

 

1757 war das Gebiet auch um Delitz mit in die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Preußen und Franzosen einbezogen, die an der Schlacht bei Roßbach am 05.11.1757 beteiligt waren.

 

In der französischen Besatzung (1806-1813) gehörte Delitz zum Königreich Westfalen.

 

Für die Bevölkerung war dies eine schwere Zeit durch die unerträglichen Lasten und Abgaben. Nach der zunehmenden Industrialisierung im Raum Merseburg-Halle stieg die Bevölkerungszahl an. Der Haupterwerbszweig lag jedoch weiterhin in der Landwirtschaft. Delitz am Berge als Einsiedlerdorf ist geprägt durch den Hof eines Großgrundbesitzers (Rittergut) mit Wohnraum für die Landarbeiter und noch wenigen Hofstellen, die heute noch den Siedlungscharakter als Ortsaufbau zeigen. Dieser wird noch bekräftigt, durch die in den dreißiger Jahren errichtete Reichsheimsiedlung.

 

Die frühe Wandlung der Ortschaft in Richtung Siedlungsbereich ist auf die nahe Lage zu Halle-Merseburg, dem Kohlebergbau und dem Industriezentrum Buna zurückzuführen.

 

Nach der Wende entwickelte sich Delitz am Berge als Siedlungsstandort weiter. Zahlreiche Wohnbebauungen wurden realisiert und weitere Ansiedlungen sind geplant.

 

Die wellige Aufteilung des Ortes durch einzelne Höhenlagen, wie den Mühlberg, Kirschberg oder Schulberg, geben dem Ort seinen eigenen Reiz.

 

Mitte der 90er Jahre wurde durch die Gemeinde das Gebäude der Kita modernisiert, welches bereits im Jahr 1911 als Kinderbewahranstalt für seine Arbeiter durch den Gutsherrn von Zimmermann gebaut wurde. Noch heute sind dort die „Kleinsten“ des Ortes untergebracht. Der Ort wurde in den letzten Jahren komplett an die zentrale Kanalisation angeschlossen. Nach den Bauarbeiten wurden viele Straßenzüge grundhaft ausgebaut, so dass der Ort heute einen gepflegten Eindruck macht.

 

In der Nähe des Ortes Delitz am Berge besteht seit Jahrzehnten ein Umspannwerk für die überregionale Stromversorgung. Mit der Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes im Jahr 1999 setzte die VEAG ein deutliches Zeichen für die Zukunft. Der Netzbetriebes Sachsen-Anhalt/Thüringen ist einer der insgesamt vier VEAG-Netzbetriebe.

 

Im Jahr 2000 konnte das neue Feuerwehrgerätehaus an die Kameraden der FFw-Delitz am Berge übergeben werden.

 

Der Ort besitzt eine direkte Anbindung an die im Jahr 2009 fertiggestellte Süd-Harz-Autobahn A 38

 

 

 

 

 

Touristische Empfehlungen

 

  • Kirche

 

  • Erbgrabstätte von Zimmermann

 

 

 

Kulturelle Höhepunkte

 

  • Osterfeuer

          Ostersamstag

 

  • Pfingstbier

          Pfingstwochenende

 

  • Sportfest

          3. Wochenende im Juli

 

 

 

Vereine/Verbände

 

  • SV 1884 Delitz am Berge e.V. / Herr Seeburg
  • Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Delitz am Berge e.V. / Herr Thielmann
  • Förderverein Dorfkirche Delitz am Berge e.V, / Frau Schmidtke
  • Pfingstburschenverein Delitz am Berge e.V. / Herr Koch
  • Schlepperverein

 

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